Vom Wert der gleichmäßigen Schritte

Vom Wert der gleichmäßigen Schritte

Vom Wert der gleichmäßigen Schritte 682 1024 Meike Schneider

Sonntagmorgen. Das Bett ist noch warm. Der Kaffee duftet und die Brötchen locken knusprig vom Frühstückstisch. Die Eieruhr klingelt. Draußen ist es kalt. Der gefrorene Boden knirscht unter meinen Jogging-Schuhen, der Atem hinterlässt weiße Nebelwölkchen. Es geht los. Der Lauf durch den ruhigen Winterwald. Die warmen Sonnenstrahlen bahnen sich ihren Weg durch die Baumkronen. Der Rhythmus stellt sich ein. Ein Schritt wie der nächste. So könnte es ewig weiter gehen. Mein Kopf wird frei.

Mir fällt ein, was mir ein Unternehmer kürzlich geschildert hat. Er sagte: „Ich komme mir vor, als ob ich ständig sprinten würde.“ Kaum hätte er den 100 Meter-Lauf geschafft, stünde schon ein weiterer Sprint an. Und zeitgleich solle er auch noch die 400-Meter-Runde in Angriff nehmen, dann schon wieder mit voller Kraft antreten, um auf die nächste Kurzstrecken-Distanz durchzustarten. Von Sprint zu Sprint. Extrem anstrengend. Extrem erschöpfend.

Ich frage mich: Ist diese „Sportart“ mittlerweile gang und gäbe in Unternehmen? Im Mittelstand? Wäre die Sportart ein Publikumsmagnet, bei dem die Athleten völlig erschöpft von Sprint zu Sprint hecheln?

Und: Muss das so sein? Oder geht Unternehmertum auch anders?

Sich bis ans Ende seiner Kräfte zu verausgaben, ist weder sinn- noch reizvoll. Und keineswegs so erfüllend oder gar energetisierend wie ein langsamer Jogging-Lauf durch die Natur. Denn: Wenn wir langsamer und gleichmäßiger laufen, tragen uns unsere Beine eine viel längere Strecke. Die Atmung kommt mit, und wir können uns sogar nebenbei noch unterhalten oder einfach die wunderbare Landschaft genießen. Auf meinem Lauf durch den Winterwald hatte ich Augen für die Natur, die mich umgibt. Am Wegesrand wie in der Ferne. Mein Kopf war frei für Gedanken, Phantasien und Ideen. Mein Unterbewusstsein schickte mir Gefühle, Eindrücke und Ideen „nach oben“, und ich fühlte mich so ganz verbunden mit mir selbst, erfüllt, leicht im Kopf, frei und sehr glücklich. Warum?

Weil mir die Worte meines Kunden wieder eingefallen waren. Und ich mich freue über sein Ziel, nun auch unternehmerisch ein Langstreckenläufer werden zu wollen. Seine Werte, Ruhe und Gelassenheit, bewusster zu leben. Seine Vision von Leichtigkeit und Lebensfreude als Unternehmer glasklar vor Augen zu haben. Gemeinsam mit mir im Coaching-Dialog.

Und wenn Ihnen jetzt Unternehmer-Kollegen einfallen die vom Wert der gleichmäßigen Schritte erfahren sollten, damit Sie wieder mehr Spaß am „unternehmen“ bekommen, dann TEILEN Sie bitte diesen Text.

Jetzt. Gleich. Hier unten.

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