Kehrwoche

Wie Sie mit drei einfachen Schritten Zugang zu Ihren Werten und Ihrem vollen Potenzial finden

Wie Sie mit drei einfachen Schritten Zugang zu Ihren Werten und Ihrem vollen Potenzial finden 320 213 Meike Schneider

Bei einem Vortrag an einer amerikanischen Universität geht Elon Musk auf zehn seiner Erfolgsfaktoren ein. Er beginnt mit einem persönlichen Erlebnis: Vor Jahren erzählte er Freunden von seiner Geschäftsidee: einer Rakete mit Namen SpaceX, die so wenig Treibstoff braucht, dass sie bis zum Mars fliegen kann.

Was taten die Freunde? Fast alle rieten ihm von der Idee ab. Einer machte sich sogar die Mühe, verschiedene Bilder von Raketenunglücken, Explosionen und gescheiterten Start-Versuchen zusammenzustellen. Mit dem Hinweis: „Schau dir das an, das haben schon viele andere versucht und sind damit gescheitert. Lass es bleiben!“

Und was zog Elon Musk als Lehre aus diesem Erlebnis? Einer seiner Tipps an die Studenten war: „Haltet euch von solchen Bedenkenträgern fern!“ Warum rät er zur Distanz? Sind Bedenken nicht erlaubt, ja berechtigt? Die Gefahr liegt woanders.

Angstbegründete Gedanken sind ansteckend wie eine Viruskrankheit.

Hat nicht jeder von uns schon an sich selbst bemerkt, wie schnell man Gedanken, Gefühle, Urteile und Glaubenssätze anderer Menschen übernimmt? Oft ungefiltert. Man gibt die eigene Meinung kurzer Hand auf und übernimmt die Sicht der anderen. Das ist menschlich: Jeder, der nur einen Funken Empathie in sich trägt, also die Möglichkeit, sich in andere Individuen einzufühlen, dem passiert das ständig. Tausendfach!

Es wäre auch gar nicht schlimm, wenn uns dies bewusst wäre und wir sofort sagen könnten: „Hey – das ist Deine Angst, das sind Deine Bedenken. Lass die mal bei Dir, die übernehme ich nicht – ich habe diese Angst, dies Bedenken nämlich gar nicht.“

Aber so funktioniert es nicht.

Denn wir übernehmen das Gefühl der Angst, weil wir zu anderen Menschen eine Verbindung haben die stärker ist, als alles andere. Diese Verbindung entsteht über die energetische Ebene. Wir fühlen uns ein in unser Gegenüber, fühlen sozusagen mit. Und schon ist die Gefahr groß, dass wir uns diese Gefühle zu eigen machen.

Ein Beispiel: Erst gestern habe ich eine Freundin gesprochen, deren Mutter ins Krankenhaus musste, weil es ihr nicht gut ging. Auf einmal geht es der Tochter auch schlecht. Sie hat das Leid ihrer Mutter komplett übernommen. Und blockiert dadurch ihr Leistungs-Potenzial. Dabei hätte es auch anders aussehen können: Der Mutter geht es schlecht, sie fühlt mit, darf selbst aber kraftvoll und stark sein und vor allem bei sich bleiben. Auf diese Weise entstehen neue Kräfte, neue Energie.

Denn – jetzt kommt meine Frage an Sie: In welchem Zustand ist sie eine größere Unterstützung für die Mutter? Und wie geht es beiden letztlich besser?

Zurück zu Ihrem Potenzial 

Wie können Sie sich von energetischen und emotionalen Blockaden lösen? Es sind drei Schritte, die es zu beachten gilt:

Erstens: Machen Sie sich das Phänomen immer wieder bewusst.

Machen Sie sich klar, dass der Zugang zu Ihren Gedanken, Gefühlen, Beurteillungen, Vorstellungen oft versperrt ist von den Gedanken, Gefühlen, Beurteilungen, Vorstellungen und Werten anderer Menschen. Die Ihrer Familienmitglieder, Ihrer Freunde und Bekannten, Ihrer Nachbarn.

Zweitens: Stellen Sie sich eine einfache Frage: Dieser Gedanke, diese Meinung, diese Angst -Ist das wirklich meines?

Wenn Sie dann in sich hineinspüren, in Ihren Körper, die Energie wahrnehmen – wird es schwer? Oder wird es leicht? Wenn es sich leicht anfühlt, dann ist es Ihr Thema. Wenn es aber schwer wird, dann ist es Zeit, diese Blockaden wieder abzugeben.

Drittens: Der Besen, mit dem Sie den Zugang zu Ihrem Potenzial freikehren können.

Es klingt banal und ist doch so wirkungsvoll: Gehen Sie hinein in das Gefühl, in die Emotion und sagen Sie „Return-to-Sender“, “ Zurück-zum-Absender“ oder was immer Ihnen in den Sinn kommt, um diese Energie wieder zurück zu geben. Sagen Sie es so lange, bis es Ihnen leichter wird. Die Wiederholung der drei Worte ist ein „Werkzeug“, das wirklich jeder einfach anwenden kann.

Welcher Wert gehört zu mir?

Mit unseren Werten ist es übrigens ähnlich. Auch diese übernehmen wir in jungen Jahren teilweise aus unserem Familiensystem, aus dem sozialen Umfeld der Schule und des Freundeskreises. Auch hier ist die Aufgabe zu trennen: Welcher Wert ist mir wirklich wesentlich – also ein Teil meines Wesens – und welche Werte „sollen mir“ nur wichtig sein, weil Andere sie für wichtig erachten?

Denn wenn wir anfangen die Werte anderer Menschen zu verwirklichen, kommt uns sehr schnell der Sinn in unserem Leben abhanden. Wir wissen nicht mehr Wofür wir im Leben unterwegs sind. Und damit blockieren wir unsere größte Motivationskraft überhaupt.

Umso wichtiger ist der stetige Besen „Return-to-Sender“, mit dem Sie ganz einfach alle Gedanken, Ideen, Wertvorstellungen, Beurteilungen, Emotionen Anderer aus ihrem Leben hinauskehren können. Und sich so einen Zugang zu Ihren eigenen Werten, Ihrer eigenen Kraft und Emotion, Ihrem vollen Potenzial schaffen – um daraus Ihre ganz eigene Lebensvision zu kreieren und Wert-schöpfend tätig zu sein.

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