Burnout oder Sinnkrise – Was darf’s denn bitte sein?

Wie du den Weg aus der Krise meisterst und es schaffst nach deinen eigenen Werten zu handeln – in deinem Unternehmen und im Privatleben
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Du fühlst dich ausgebrannt. Nichts klappt, so wie du es dir vorstellst und dein unternehmerisches Dasein wirkt sinnentleert. Ein Umsatz-Plus? Fehlanzeige. Bessere KundInnen? Leider nein. Individuelle Weiterentwicklung? Schwieriges Thema. Das klingt stark nach einer persönlichen Krise. Die Ursache hierfür liegt oftmals im (fehlenden) Umgang mit den eigenen Werten. Aber wie geht es eigentlich weiter, wenn du deine Werte erkannt hast? Wie kommst du ins Handeln und verfällst eben nicht wieder in alte Muster und Routinen? Wo bitte geht’s zum wert-vollen Leben? Eine Standortbestimmung mit Wegweiser.

Titelbild Sinnkrise

Ich komme aus einer richtigen Unternehmerfamilie. Und ich betone das richtig immer gerne. Denn bei uns wurde harte Arbeit groß geschrieben, wie es so schön heißt. Du kennst das bestimmt, oder? „Nur unter Druck entsteht aus Kohle ein Diamant“ oder „Nur die Harten kommen in den Garten“: Beides Sprüche, die für mich Jahre lang Realität waren. Meine Großmutter war in dieser Hinsicht natürlich ein Vorbild für mich. Nach dem Krieg hat sie alleine einen landwirtschaftlichen Betrieb geleitet. Den Fasanenhof in Stuttgart mit 30 MitarbeiterInnen. Damals sagte man noch Mägde und Knechte. Alles ohne meinen Großvater, der früh verstorben ist. Meine Mutter ist mit Anfang 20 in den Betrieb von ihrem Großvater eingestiegen. Ein Landhandelsunternehmen in Kornwestheim. Und wie könnte es anders sein, natürlich war sie auch extrem fleißig und diszipliniert. Erst das Unternehmen, dann die Familie und irgendwann weiter hinten in der Liste der Prioritäten, auch man selbst, das Ich. Für mein eigenes Leben habe ich mich an diesen Werten orientiert. Und zwar unternehmerisch als auch privat. Zufrieden war ich damit nicht. Aber was sollte ich machen? Nur so funktioniert das Unternehmertum eben. Ich habe gar nicht gemerkt, wie ich immer weiter in eine persönliche Krise geschlittert bin. Bis zum Super-Gau.

Ich bin Meike Schneider und ich coache UnternehmerInnen. Ich möchte nichts Geringeres als dich aus deinem ständigen Überlebenskampf zu befreien. Ich möchte dich ermutigen, dich deinen eigenen Lebensträumen zu widmen und diese anzugehen. Und gleich vorweg: Ja, es ist möglich. Ich war in der exakt gleichen Situation wie du. Und ich sage ganz bewusst, ich WAR in der gleichen Situation. Denn ich habe sie hinter mir gelassen. Ich kenne den Kampf, den du Tag für Tag bestreitest. Ich kenne die Routinen, die Ängste, den Stress, die Sorgen. Ich bin im gleichen Hamsterrad gerannt, ohne voranzukommen. Bis zu jenem Tag Anfang Januar, als ich mich zum ersten Mal bewusst mit meinen eigenen Werten beschäftigt habe. Oder anders gesagt, mir wurden meine eigenen Werte vor Augen gehalten.

Aber wie siehts denn eigentlich bei dir aus? Dir kommt das alles nicht zufälliger Weise bekannt vor, oder? Antriebslos, fehlende Motivation. Nichts will mehr so richtig gelingen? Mehr Umsatz, neue KundInnen, höherer Gewinn. Das alles klappt nicht so ganz, wie du es dir vorgestellt hast. Nur harte Disziplin hält dich einigermaßen in der Spur. Und irgendwie siehst du in deinem unternehmerischen Dasein wenig bis keinen Sinn. Was trage ich eigentlich für das große Ganze bei? Wofür mache ich das alles? Fragen, die du dir immer öfter stellst. Schwierige Fragen, existenzielle Fragen.

Das 24/16 Modell

Dein Tag hat 24 Stunden. So weit so gut. Angenommen du schläfst acht Stunden davon. Hinzu kommen acht Stunden Arbeit. Ich weiß, das ist unrealistisch, du arbeitest wahrscheinlich weitaus länger. Aber belassen wir es mal bei dieser Annahme. Zu guter Letzt, acht Stunden Freizeit, also Zeit für Familie und Hobbys. Nur für den Fall, dass dir das Wort Freizeit nichts mehr sagt. Jetzt kommt das verlockende Angebot: Stell dir folgende Situation vor: Es wäre möglich deinen Tag auf 16 Stunden zu kürzen. Deine Anzahl an Lebenstagen bleibt aber gleich. Hochgerechnet auf etwa 80 Jahre sind das ca. 30.000 Tage. Die acht Stunden, die aus deinem Tag entfernt werden, ist die Arbeit. Aber keine Angst, du hast genauso viel Geld zur Verfügung wie vorher. Das Einzige, was sich ändert: Du musst nie wieder arbeiten. Dein Tag ist einfach kürzer als vorher. Wie entscheidest du dich?

Die Auflösung: Burnout und / oder Sinnkrise?

Du denkst: „16 Stunden ohne Arbeit, das ist es. Absoluter Hauptgewinn.“ Dann solltest du dir definitiv Gedanken über dich und deine Arbeit machen. Denn du verzichtest freiwillig auf Lebenszeit. Zeit, die du nutzen könntest, um deine Träume zu verwirklichen, glücklich zu sein, das Leben zu genießen. Setze dich hierzu am besten mit deinen eigene Werten auseinander. Sie sind deine Basis, dein Fundament. Sie bilden für dich Leitplanken deines Handelns. Wenn du sie erkannt hast, triffst du Entscheidungen auf einmal ganz einfach. Hier findest du eine Anleitung, wie du deine eigenen Werte erkennst (Link zum Blog-Artikel / Werte erkennen).

 

Du kannst dich natürlich auch sehr gerne bei mir direkt melden und wir vereinbaren einen unverbindlichen Gesprächstermin.

Ich weiß, wie sich ein Burnout anschleicht, wie er sich ankündigt, wie sich eine Depression anfühlt. Aus eigener Erfahrung. Bei mir kam der Kollaps im März 2010. Ich hatte gerade angefangen meine Leben umzukrempeln, nach meinen eigenen Werten zu handeln, mir Freiräume zu schaffen. Zeit für meine Familie, meine kleine Tochter, mein Unternehmen und für mich. Alles im Einklang. Gesund und ausgewogen. Aber wie es so oft ist, wenn Körper und Geist aus vollem, jahrelangem Sprint etwas zur Ruhe kommen, holt einen die Vergangenheit ein. Und genau das ist mir passiert.

Top 10: Wie du dich definitiv in den unternehmerischen Burnout jagst

Du hast dich bei dem 24/16 Stundenmodell für die 24 entschieden. Das ist auf jeden Fall schon mal positiv. Ich würde dir aber trotzdem raten, dich mit deinen eigenen Werten auseinanderzusetzen. Denn, wenn du ganz ehrlich zu dir selbst bist, dann hast du bestimmt mit dem Gedanken gespielt: „Was wäre, wenn…“.

 

Wenn du jetzt denkst: „Ach was, alles Quatsch, brauche ich nicht.“ Dann kann ich dir folgende Liste empfehlen. Danach sollten wir definitiv nochmal sprechen.

 

  1. Vergleiche dich immer mit Anderen und höre auf deren Rat.
  2. Hinterfrage dich und deine Glaubenssätze nie. Denk dran, du weißt es besser.
  3. Sei immer brav und angepasst.
  4. Halte die Fassade deiner perfekten Welt aufrecht.
  5. Gönne dir kein Privatleben – die Firma ist das Wichtigste.
  6. Sei immer und überall erreichbar und stelle sicher, dass alles über deinen Schreibtisch läuft.
  7. Arbeite lang und hart – schlafen kannst du ein andermal.
  8. Bewege dich auf keinen Fall – Sport ist Mord.
  9. Halte am Glauben fest, alles sei nur ein vorübergehendes Problem – beim nächsten Mal wird alles besser.
  10. Zu guter Letzt: Spreche nie über deine Probleme.

 

Na, wie siehts aus? Gesprächsbedarf?

Die Vergangenheit hat mich eingeholt. Und zwar das Jahr 2005. In dieser Zeit hat sich meine Mutter das Leben genommen. Meine Reaktion: Verdrängung. Weiter, weiter, immer weiter. Disziplin, harte Arbeit, nur keine Emotionen zulassen. So, wie ich es gelernt hatte. Den Schmerz, den Verlust, den Akt der Gewalt ihr selbst und auch mir gegenüber, habe ich nie verarbeitet. Und jetzt mit fünf Jahren Verzögerung hat mich der dunkle Nebel eingeholt. Der Raubbau an meinem Körper und meiner Seele hat sein Übriges dazu beigetragen. Zwei Jahre professionelle Unterstützung durch einen Psychologen habe ich gebraucht, um meine Depressionen hinter mir zu lassen. Rückblickend eine Phase in meinem Leben, für die ich dankbar bin. Die Auseinandersetzung mit meiner Mutter, meiner Großmutter, meinem UnternehmerInnenbild, die Gespräche über meine Werte, die Reflexion meines Verhaltens, all das hat mir aufgezeigt, wer ich bin und wer ich sein möchte.

Warum du (noch) nicht nach deinen Werten handelst

Ganz im Inneren weißt du genau, was du tun solltest. So ging es mir auch. Mir war klar, dass ich mehr Aufgaben delegieren, Verantwortung an meine MitarbeiterInnen übertragen und mich generell aus dem operativen Geschäft zurückziehen sollte. Eigentlich alles klar und verständlich. Trotzdem habe ich es nicht gemacht und wahrscheinlich geht es dir da ganz ähnlich. Es fehlte die Entscheidung, das klare Bekenntnis meinerseits: JA, ich handle ab jetzt nach meinen Werten. Ich kann so nicht weitermachen. Dieser Schritt ist die Voraussetzung, dass es für dich weitergeht. Ansonsten bleibst du in deinem Hamsterrad gefangen. Ich habe mich ganz bewusst für meine Tochter und für meine Familie entschieden. Nur so habe ich die Transformation geschafft.

In dem du dich mit deinen Werten auseinandergesetzt hast (Link zu Blog-Artikel 1), hast du deine Basis geschaffen. Du bist den ersten Schritt gegangen auf deinem Weg hin zu einem erfolgreichen und selbstbestimmten Leben voller Leichtigkeit. Beruflich und privat. Jetzt solltest du dir die Frage stellen, was dich antreibt. Warum möchtest du etwas erreichen? Was lässt dich in genau diese Richtung laufen? Ganz konkret: Warum möchtest du dein eigenes erfolgreiches Unternehmen aufbauen und führen?

 

Um aber wirklich ins Tun zu kommen, brauchst du ein starkes Wofür. Wofür machst du das alles? Was ist deine Vision, dein übergeordnetes Ziel. Dein großer Lebenstraum, auf den alles ausgerichtet ist.

Warum ich tue, was ich tue, die Antwort auf diese Frage habe ich in meiner Vergangenheit gefunden. Mein Wofür ist aber in die Zukunft gerichtet, in deine Zukunft. Ich möchte UnternehmerInnen aus ihrem ständigen Überlebenskampf befreien, raus aus dem Hamsterrad, weg von dem Stress, den Sorgen und den immer gleichen Routinen. Hin zu einem erfolgreichen und erfüllten Leben voller Leichtigkeit. Damit du dich mutig deinem ganz eigenen Lebenstraum widmen und diesen verwirklichen kannst.

Warum das Wofür auch für dich entscheidend ist

Ein Beispiel, das wir alle kennen. Mehr als die Hälfte aller Deutschen ist übergewichtig. Bei den Männern sind es sogar zwei Drittel. Wieso nehmen sie nicht einfach ab und werden sportlich, fit und schlank? Abnehmen ist wirklich keine Raketenwissenschaft. Mehr Bewegung, weniger Kalorienzufuhr, sprich weniger Essen. Ob nun irgendeine Diät, Intervall-Fasten, Low-Carb, High-Fat, es gibt unzählige Möglichkeiten, die alle auf die eine Formel „Mehr Bewegung, weniger Kalorien“ zurückzuführen sind. Aber warum klappt das bei den meisten Leuten nicht? Ich will doch im Sommer im Bikini oder in der Badehose gut aussehen. Oder auch sehr beliebt: Ich will unbedingt Kleidergröße 36 statt 40 tragen! Überraschung, die Erfolgsaussichten sind so gut wie immer gleich Null. Das Wofür ist nicht das Richtige.

 

Wenn du aber beispielsweise davon träumst, dass du Fallschirmspringen möchtest, du hierfür aber maximal 90 Kilogramm wiegen darfst und nicht wie jetzt aktuell 110 Kilogramm, dann glaube mir, du wirst es schaffen. Sofern du wirklich davon träumst aus einem fliegenden (funktionsfähigen) Flugzeug zu springen. Wenn du ein ehrliches und starkes Wofür hast, kommst du ins Handeln. Das garantiere ich dir.

 

Ich unterstütze dich sehr gerne auf der Suche nach deinem Wofür. Vereinbare am besten einen unverbindlichen Gesprächstermin mit mir. Gemeinsam gehen wir es an. 

 

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